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Der Peugeot 404 wurde in verschiedenen Ausführungen produziert, darunter auch das Modell Familiale. Es ist ein speziell für Familien abgestimmtes Fahrzeug. Das Besondere an dem Wagen sind die 3 Sitzbänke. Bis zu 7 Personen hatten in diesem Auto bequem Platz. Eigentlich hätte er 8 Plätze, doch in Deutschland war er nur für 7 Plätze zugelassen.
Berichten zu Folge entstand der erste Prototyp dieses Modells bereits im Jahr 1957. Offiziell wurde er zwischen Mai 1960 und Oktober 1975 gebaut. In Europa endete die Produktion 1975, außerhalb wurde er bis 1991 weiter gebaut. Zuletzt wurde er in Kenia produziert. In Argentinien lief die Produktion des Peugeots 404 bis 1982. Der Peugeot 404 Familiale verfügte über einen Heckantrieb und hatte eine reichhaltige Serienausstattung. So zum Beispiel waren Radkappen, Stoßstangen und Zierleisten aus rostfreiem Edelstahl. Diese Accessoires waren ein wahrer Blickfang, denn sie hoben sich farblich von der Autofarbe ab. Durch den robusten Motor war das Auto besonders beliebt. Die Kombiversion des Peugeot 404 wurde als Krankenwagen eingesetzt. Da er 7 Sitzplätze hatte, war er wie ein Kombi gebaut und hatte 5 Türen. Erhältlich war er sowohl mit Benzinmotor als auch als Diesel. Der Verbrauch war für heutige Zeiten relativ hoch, denn er brauchte rund 10 Liter Sprit auf 100 km. Die hinterste Sitzbank war umlegbar, sodass sich der Kofferraum um einiges vergrößerte und so mehr Platz für Gepäck bot.
Als Sonderausstattung konnten Dachträger und Zusatzscheinwerfer montiert werden. Vor allem der Dachträger war beliebt, denn hier konnte man das Gepäck verstauen, das nicht in den Kofferraum passte. Das war praktisch, wenn man mit der Familie auf Urlaub fuhr und dadurch mehr Gepäck mitnehmen musste. Es war ein richtiges Familienauto, das den Komfort bot, wie die heutigen Minivans. Gleich wie die anderen Modelle der Serie 404 hatte er eine Lenkradschaltung mit 4 Gängen.
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